Joggen im Regen

Top 10 Jogging-Ausreden & Tipps, wie du dich trotzdem motivieren kannst

Top 10 Jogging-Ausreden & Tipps, wie du dich trotzdem motivieren kannst

Ich hasse das Joggen von ganzem Herzen. Ich hasse es, schwitzend und keuchend auf Nachbarn zu treffen; ich hasse es, wenn ich nach fünf Minuten merke, dass ich eigentlich nicht mehr kann und ich hasse meine Laufschuhe, die sind nämlich viel zu klobig. Trotzdem gehe ich zwei bis drei Mal wöchentlich joggen, denn es ist eine dankbare Sportart: Es braucht nichts weiter als ein Paar gute Schuhe und eine gewisse Willenskraft, um den inneren Schweinehund abzuschütteln.

Ich jogge wirklich nicht gerne, ich bin mir nämlich Irish Dance gewöhnt. Dort läuft immer viel und man muss sich auf etliche Dinge gleichzeitig konzentrieren. Beim joggen muss ich einfach nur einen Fuss vor den anderen setzen, das langweilt mich sehr. Aber mit dem Irish Dance und meiner fehlenden Kondition dafür im Hinterkopf weiss ich, dass mir das Joggen hilft. So kann ich mich trotz meiner Top 10 Ausreden immer wieder dazu motivieren.

Jogging Schuhe

Die Top 10 Ausreden, die mich um meine Jogging-Runde bringen

1) Es regnet. Ja, ich gebe es zu: Ich bin eine Schönwetter-Joggerin. Ich sehe einfach keinen Sinn darin, im strömenden Regen herumzurennen. Ausserdem werden dann die Schuhe schmutzig.

2) Es ist zu kalt, nicht selten in Kombination mit Nr. 1. Kälte finde ich allerdings noch schlimmer als Regen, da bekommt man immer dieses unangenehme Kratzen im Hals. Das kann doch nicht gesund sein…

3) Es ist zu heiss. Diesen Punkt hätte ich ganz oben anführen müssen, denn Hitze stört mich von allen Wetterphänomenen am meisten. Alles über 24°C ist für mich eine Zumutung und nach fünf Minuten bekomme ich einen Sonnenbrand.

4) Ich habe abends Training. An Tagen, an denen ich am Abend noch Tanztraining habe, gehe ich nur ungern joggen, weil ich sonst im Training die Beine nicht mehr in die Luft kriege.

5) Meine Beine sind zu müde, meist als Folge von Nr. 4. Diese Ausrede gilt praktisch jeden Tag, weil ich an vier Tagen pro Woche trainiere oder unterrichte. Manchmal kann (oder will) ich mich danach kaum mehr bewegen.

6) Ich möchte ausschlafenBesser gesagt, ich habe bereits aus- oder verschlafen. Wenn ich jogge, dann tue ich es ausschliesslich am Morgen, um Problemen wie Nr. 3 möglichst aus dem Weg zu gehen. Wenn ich also zu lange schlafe, wird die Jogging-Runde gestrichen.

7) Es sind zu viele Leute unterwegs. Diese Ausrede benutze ich gerne an den Wochenenden, wenn ich weiss, dass die Wege voller Hündeler, Kinder und fanatischer Velofahrer/-innen (sogenannte Lenkstangenbeisser/-innen) sind…

8) Mein Akku ist leer. Joggen ohne Musik geht gar nicht.

9) Das Sofa ist so bequem. Auf dem gemütlichen Sofa mit einer Tasse Kaffee und Lesestoff vergeht die Zeit einfach viel zu schnell. Da geht das Joggen gerne mal vergessen.

10) Ich muss einen Blog Post schreiben. Dies ist die einzige gute Ausrede, die ich hier aufgelistet habe. Blog Posts sind lebensnotwendig – ein leerer Blog ist schliesslich kein Blog.

Jogging Freunde

Sag den Ausreden den Kampf an: Meine Motivationstipps

Den inneren Schweinehund zu überwinden, ist nicht einfach. Doch die gute Nachricht ist, dass man ihn mit ein bisschen Übung austricksen kann. Die wichtigste Grundlage dafür ist, dass du dir eine Grundmotivation suchst. Damit meine ich ein übergeordnetes Ziel, welchem dich das Joggen näher bringen soll. Ein solches Ziel kann zum Beispiel sein, deine allgemeine Fitness zu verbessern. Meine Grundmotivation ist die Folgende: Ich möchte meine Kondition fürs Irish Dance verbessern. Dies behalte ich immer im Kopf, wenn ich mich zum joggen zwinge. Ansonsten kommt schnell die Frage auf: „Warum tue ich mir das an?“

Die wichtigste Grundlage dafür ist, dass du dir eine Grundmotivation suchst. 

Bei solchen Motivationstipps liest man oft, dass man sich einen „Workout Buddy“ suchen soll, also jemanden, der mit einem trainiert. Vielleicht hast du Glück und du hast einen solchen Buddy, aber mir persönlich ist es zu aufwendig, einen zu suchen. Ich jogge am liebsten von zu Hause aus und hier ist leider niemand, den ich zwingen könnte, neben mir her zu trotten. Was aber hilft ist, sich selbst zur Rechenschaft zu ziehen. Das muss natürlich nicht verbindlich sein: Es reicht schon, wenn ich jemandem erzähle, dass ich regelmässig joggen will und er oder sie mich dann ab und zu darauf anspricht. Das motiviert mich, es  tatsächlich durchzuziehen.

Zu guter Letzt kann es hilfreich sein, sich eine Belohnung zu gönnen, wenn man sich zum joggen überwunden hat. Natürlich wäre es kontraproduktiv, eine gesunde Jogging-Runde mit einer Portion Fastfood zu belohnen. Ich persönlich belohne mich mit einer Tasse Kaffee und einer gemütlichen Viertelstunde auf Medium.com oder mit einem Buch. Am besten suchst du dir etwas, was du richtig gerne machst, dir aber selten Zeit dafür nimmst.

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