Über mich

Karin Taglang

Herzlich willkommen auf meiner Webseite. Ich bin Karin Taglang und arbeite als freie Journalistin, Korrektorin und Übersetzerin. Eigentlich war es ein Versehen, dass ich Journalistin geworden bin, doch heute bin ich es mit Leib und Seele. Nebst diesem Blog schreibe ich in den Fokus Themenzeitungen, in einigen zerknautschten Notizbüchern und bald auch in der Mitgliederzeitung einer Gewerkschaft.

„Journalistin? – Nein danke!“

Wie ich aus Versehen Journalistin wurde

Ich wollte nie Journalistin werden. Nun bin ich es trotzdem. Zumindest stehe ich bei einer Zürcher Medienagentur als freie Journalistin unter Vertrag; meine Artikel wurden bereits in Themenbeilagen publiziert, und zwar im Tagesanzeiger und anderen namhaften Publikationen. Ausserdem mache ich bald ein Praktikum in einer kleinen Redaktion. Doch wie kam es dazu?

Wie wahrscheinlich jedes Kind wollte ich früher mal Taxifahrerin, mal Pferdepflegerin werden, nur um mich dann für ein sprachliches Studium zu entscheiden (als Taxifahrerin wäre mir dies jedoch vermutlich eine Hilfe gewesen). Studiert habe ich also weder Journalismus, noch Medien- oder Kommunikationswissenschaft, sondern einfach nur englische und vergleichende germanische Sprachwissenschaft.

Während ich mich so durch allerlei altenglische Runen und phonetische Transkriptionen gekämpft habe, merkte ich irgendwann, dass ich auf keinen Fall Lehrerin werden wollte. Dummerweise ist dies aber der eine Beruf, den die allermeisten EnglischstudentInnen ergreifen. Was ich ebenfalls nicht wollte, war schreiben. Das war mir nämlich mit dem ganzen akademischen Textfriedhof, den ich über die Jahre auf meinem Laptop angesammelt hatte, gänzlich verleidet. Im Frühling 2015 brauchte ich aber, wie jedes Semester kurz vor den Prüfungen, eine effektive Methode, um mich vom Lernen abzuhalten. Deshalb habe ich ganz spontan einen Blog gegründet. Dort schrieb ich dann einfach planlos drauflos und war überrascht, wie viel Freude es mir bereitete.

Da ich mich allmählich meinem Bachelor-Abschluss näherte, musste ich mir lamgsam aber sicher etwas einfallen lassen. Ich bewarb mich blind auf ein Praktikum im Online Marketing, den Vermerk in der Stellenbeschreibung – „Wer redaktionelle Ambitionen hat, kann diese gerne einbringen“ – ignorierte ich grosszügig. Doch ehe ich mich versah, hatte ich schon zahlreiche Artikel für verschiedene Nichenwebseiten geschrieben und grossen Gefallen daran gefunden. Zum Ende des Praktikum hielt mir der Chefredakteur schliesslich statt einer Abschiedskarte einen Freelance Vertrag unter die Nase. Tja, plötzlich war ich Journalistin und hielt meine erste Publikation in den Händen.

Fokus Gesund und Vital